Umrundung der Welt
Theaterstück in fünf Akten
In „Umrundung der Welt“ begleiten wir die ungleichen Geschwister Elise und Tobias Brenner, die nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters eine mysteriöse Karte mit einer unvollendeten Weltreiseroute erben. Der Vater, ein zurückgezogener Kartograph und Erfinder, hat sein Leben lang an einem geheimnisvollen Projekt gearbeitet, dessen Vollendung nun in den Händen seiner Kinder liegt.
Die pragmatische Physikerin Elise und der verträumte Schriftsteller Tobias müssen ihre zerrüttete Beziehung überwinden und gemeinsam die vom Vater markierten Orte bereisen. An jedem Punkt der Reise entdecken sie nicht nur Fragmente einer bahnbrechenden Erfindung, sondern auch verborgene Familiengeheimnisse und die wahren Gründe für die Entfremdung ihrer Eltern.
Während ihrer Reise durch abgelegene Regionen der Erde – von den eisigen Fjorden Norwegens über die brodelnden Vulkane Islands bis zu den Hochebenen Tibets – werden sie mit moralischen Dilemmata konfrontiert: Die Erfindung ihres Vaters könnte der Menschheit helfen, birgt aber auch gefährliches Potenzial. Zudem sind sie nicht die Einzigen, die hinter dem Geheimnis her sind.
„Umrundung der Welt“ verwebt geschickt Elemente eines Familienstücks mit Abenteuer und philosophischen Fragen. Es erforscht die Themen Verantwortung, wissenschaftliche Ethik und die Frage, ob manche Geheimnisse besser unentdeckt bleiben sollten. Das Stück spielt mit den Grenzen zwischen Bühnenrealität und Imagination, während die physische Reise der Protagonisten zu einer inneren Reise wird, die ihre Weltanschauung für immer verändert.
